Meine Geschichte von einem heimlichen Wunsch & dem Glück der Erfüllung


Liebe/r Leser/in,

es ist mir gerade ein großes Bedürfnis, dir heute eine Geschichte aus meinem Leben zu erzählen.

Sie handelt von einem lang gehegten, heimlichen Wunsch. Sie erzählt davon, dass es manchmal notwendig ist, Schatten der Vergangenheit anzuschauen und die eigene Komfortzone zu verlassen, wenn du deine Wünsche ernst nimmst. Die Geschichte spricht auch vom Glück, das entsteht, wenn sich dein Wunsch erfüllt.

Aus dem Rückspiegel betrachtet, wurde mir eine Schrittfolge klar, die ich gegangen bin. Diese teile ich gerne mit dir. Hast du Lust, dir auch einen Traum zu erfüllen? Dann gehe diese Schritte und bringe deinen Wunsch ins Erleben!

Schritt 1: Den Wunsch aussprechen & teilen

Als Andrea und ich im letzten Dezember über die Jahresplanung für „Menschen stärken“ sprachen, wollten wir nicht nur das „Business“ beleuchten, sondern Familie, Freunde & Hobbies mit einbeziehen.

Ich traute mich und sprach einen Wunsch aus, den ich bisher nur heimlich formuliert hatte: „Andrea, ich will singen lernen!“

In der Jahresplan-Aufstellung platzierte ich Singen ganz nah an meiner Seite und erkannte, dass es ein großer innerer Wunsch war, meiner Stimme mehr Raum zu geben. So fasste ich den Entschluss, schon sehr bald Gesangsunterricht bei Andrea zu nehmen.

Schritt 2: Vertrauensvolle Menschen um Hilfe bitten & das eigene Können trainieren

Menschen stärken steht für gemeinsam wachsen und lernen Ich lerne gerne von Andrea, denn sie ist eine begnadete Sängerin UND Gestalt-Therapeutin. Dass beides wichtig sein würde, war mir VOR dem Unterricht noch nicht klar!

Bereits die erste Gesangsstunde brachte etwas ans Tageslicht, das ich im normalen Leben irgendwie „überspielen“ konnte. Das war der Punkt meiner Erkenntnis, wie hilfreich es ist, dass Andrea mir nicht nur Technik vermittelte, sondern auch einen vertrauensvollen Raum öffnete und meinen Emotionen Platz gab.

Schritt 3: Sich den eigenen Ängsten stellen

Als ich nach dem Einsingen beginnen wollte, ein Lied zu singen, kam kein Ton über meine Lippen. Da stand nicht die erwachsene Frau, sondern ein kleines, schüchternes Mädchen mit etwa 5 oder 6 Jahren. Ich brach in Tränen aus und sagte: „Andrea, ich bin so schüchtern, es beschämt mich, vor dir zu singen. Ich kann das nicht.“

Es brauchte Zeit, bis die kleine Claudia Vertrauen in die Situation bekam. Immer wieder übermannten mich emotionale Schübe aus meiner Vorschul-& Grundschulzeit. Das kleine Mädchen, das alles wusste und nichts preisgab, aus Angst, es könnte irgendetwas Schlimmes passieren.

Andrea sah mich mit meinen Ängsten. Sie konnte diese nicht nur mental nachvollziehen, sie fühlte mit mir und ermutigte mich, sanft, aber beständig, in kleinen Schritten voranzugehen. Note für Note, Zeile für Zeile, Emotion für Emotion. In meinem Tempo – oder besser, im Tempo der kleinen Claudia.

Schritt 4: Dranbleiben & Prioritäten setzen 

Das Jahr verging. Es war viel los, das Singen trat etwas in den Hintergrund, doch irgendwie blieb ich dran. Ich hatte neben dem Singen Spaß an der Ukulele gefunden. Dieses süße, kleine Instrument brachte Leichtigkeit mit ins Spiel. Ich wurde sicherer und nahm meine Fehler nicht mehr so ernst. Andrea und ich schoben nach unseren Meetings immer mal wieder eine Singstunde ein.

Schritt 5: Gelegenheit beim Schopf packen

Es wurde Mitte November und Andrea lud enge Freunde zu einem Konzert in ihr Wohnzimmer ein. Es war ihr Abend. Nach drei Jahren der erste gemeinsame Auftritt mit ihrem Musiker-Kollegen Frank. Die beiden sind einfach ein grandioses Team.

Sie hatte mich im Vorfeld gefragt, ob ich nicht Lust hätte, ein Lied mit ihr zu singen. Nur halbernst sagte ich zu. Ich hatte „die Hosen gestrichen voll“, vor wirklichem Publikum zu singen.

Ich hab es getan. Mit wackeligen Knien und einem Herzschlag, der bis unter die Schädeldecke pochte. Ich habe gemeinsam mit Andrea gesungen. „Don’t be so shy“. Wie bezeichnend. Als wir fertig waren, gab es Applaus, Umarmungen und Anerkennung. Ein Gast sagte: „Puh, ich hatte Gänsehaut.“ Damit hatte ich nicht gerechnet.

Schritt 6: Das Glück der Erfüllung feiern

Heute, einige Tage danach, ist etwas friedlicher und ruhiger in mir geworden. Die Kleine hat sich beruhigt. Sie hat erkannt, dass ihr nichts passiert. Dass die Welt „da draußen“ absolut in Ordnung ist und wohlwollend ihr gegenüber. An euch alle, die da waren, DANKE für eure stärkenden Worte. Sie sind auf fruchtbaren Boden gefallen.

Schritt 7: Das Glück mit anderen teilen

Mit dem Schlafengehen wollte ich das Erlebte ins Archiv packen. Doch ich hatte die Rechnung ohne meine innere Stimme gemacht. Am nächsten Morgen sprach die kleine Claudia mit mir: „Teile deine Freude, teile dein Erlebnis mit anderen. Sie werden sich mit dir freuen – und deine Geschichte ist auch ihre Geschichte. Mache anderen Mut, den heimlichen Wunsch zu leben!

Die Wünsche der kleinen Claudia nehme ich ernst. So ist dieser Artikel für dich entstanden. Wenn er dir Mut macht, deinen heimlichen Wunsch ernst zu nehmen und an dich zu glauben, hat es sich gelohnt, diesen Text zu schreiben!

Hast du Lust, deinen heimlichen Wunsch mit uns zu teilen? Dann schreibe ihn im Kommentar. Ich wünsche dir von Herzen, dass du dranbleibst! Es lohnt sich!

Erfüllte Grüße, Claudia

PS: Und wer hören will, was im Wohnzimmer los war, hier ist ein Video:

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